Wie alles begann...
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Die Gründungsmitglieder der Judo-Sektion: |
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von links: Josef Ebetshuber, Edmund
Gabriel, Alfred Olbort, Gerhard Glanner, Wilhelm Dworacek; sitzend: Kurt
Gabriel, Erich Nicham, Robert Kleiber |
1948
Am 24. Jänner erfolgte die Anmeldung der neu gegründeten Sektion des
Post SV Wien beim Österr. Amateur - Judoverband durch Sektionsleiter
Edmund Gabriel und weitere neun Mitglieder. Trainiert wird im Turnsaal
Biberstraße 5. Bereits im Gründungsjahr konnten bei den Wr. Meisterschaften
zwei erste, zwei zweite, sowie ein dritter Platz errungen werden. Bei den
Staatsmeisterschaften gelang den Post-Judokas ein Husarenstück: Mit nur drei
Mann [Gabriel (Feder-), Nicham (Leicht-) und Voyta (Mittelgewicht)] wurde das Rumpfteam
österreichischer Mannschaftsmeister.
1949
Edmund
Gabriel wurde Wiener und österr, Meister. Erich Nicham erreichte
jeweils den zweiten Platz.
1950
ging es in der
Tonart weiter. Gabriel und Voyta wurden in ihren Klassen Staatsmeister, Nicham
belegte den zweiten Platz. Ende des Jahres hat die Sektion bereits sechs
Schwarzgurt-Träger.
1951
keine Teilnehmer bei den
österr. Meisterschaften.
1952
erreichte
Gerhard Glanner den 3. Platz bei den Staatsmeisterschaften. Bei der EM belegte
Österreich (mit Nicham und Glanner) hinter Frankreich den 2. Platz.
1953
Trainingsbeginn im neuen Lokal in der Jörgerstraße 22. Dieses Lokal schien
anfänglich für Trainingszwecke sehr geeignet, weil es kühl war. Nachträglich
stellte sich heraus, dass der darunter liegende Keller etwa 1,8 m unter Wasser
stand, was zu großer Luftfeuchtigkeit und Schimmelbildung führte.
1954
im Sommer schwoll der unter der Jörgerstraße fließende Alserbach nach einem
starken Gewitter derartig an, dass das Trainingslokal von Abwässern überflutet
wurde. Entgegenkommender Weise konnten die Matten auf den Tribünen des EV
Engelmann zum Trocknen aufgelegt werden. Bei der Mitglieder-hauptversammlung wird
Edmund Gabriel wieder als Sektionsleiter gewählt. Im Oktober übersiedelt die
Sektion in einen desolaten Theatersaal in der Turnergasse (15. Bezirk). Es gibt
wenig Licht, schlechte Garderoben und keine neuen Mitglieder.
1955
Rudolf Zipser wird Staatsmeister im Mittelgewicht.
1956
übersiedelt die Sektion endgültig in den 8. Bezirk, in die ASVÖ-Sporthalle
Fuhrmannsgasse 18. Hier kommt es zu einem von den Mitgliedern Gerhard Glanner
und Johann Wysodil organisierten Judolehrgang unter der Leitung von Tokio Hirano
(Japan).
1959
Anlässlich des 40-jährigen
Bestandes des Post SV Wien kommt es in der Stadthalle zu einem Vergleichskampf
mit WAT Leopoldstadt, der 7:3 gewonnen wurde.
1962
Bei den Junioren-Staatsmeisterschaften erreicht Gunter Gotz den 3. Platz im
Schwergewicht.
1964
wird Robert Kalivoda
Vize-Staatsmeister im Schwergewicht.
1965
gelingt
ihm der Titelgewinn.
1966
Edmund Gabriel erhält
das Silberne Verdienstzeichen der Republik Österreich.
1967
Werner Schmid, 2. Platz, Wiener Meisterschaften (Leichtgewicht). Bei den
Universitäts-Meisterschaften siegt G. Gotz im Halbschwergewicht.
1968
Zwei Siege bei den Juniorenmeisterschaften von Wien, NÖ und Bgld. durch Michael
Hold (Mittel-) und Bruno Haas (Schwergewicht).
1969
Fritz Bös wird 2. bei den Wiener Meisterschaften (Weltergewicht): Im Dezember
wird die erste Klubmeisterschaft ausgetragen. Es siegt Robert Kalivoda vor Franz
Schmatzberger. Universitäts-Meister im Mittelgewicht wird Michael Hold.
1970
Als erstem Österreicher wird Edmund Gabriel der 6. Dan (Meistergrad) verliehen.
D. Sommer wird österreichischer Jugendmeister im Mittelgewicht.
1971
Gerda Gabriel und Christine Seiser bestehen die Prüfung zum 1. Dan (die ersten
weiblichen Schwarzgurt Trägerinnen unserer Sektion).
1973
Festsitzung anlässlich des 25-jährigen Bestandes der Sektion. Bei den
Universitätsmeisterschaften siegt Bruno Haas im Halbschwergewicht. In der
Allkategorie belegt er den 3. Platz.
1975
Bei den
Wiener Juniorenmeisterschaften belegen im Weltergewicht Ernst Jankovic den 2.
und Max Riß den 3. Platz.
1976
Dr. Bruno Haas und
Günther Babak legen die Prüfung zum 2. Dan ab.
1978
Edmund Gabriel wird der 7. Dan verliehen.
1979
Christian Fellner wird Wiener Jugendmeister in der Gewichtsklasse bis 67 kg und
belegt bei den Staatsmeisterschaften den 5. Platz.
1983
Edmund Gabriel wird der 8. Dan verliehen.
1995
Günther Babek übergibt die Sektion seinem Stellvertreter Friedrich Wimmer.
2000
Zusammenschluss Union Süd Wien - Post SV
2002
Zusammenschluss Nippon - Post SV
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